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Aeronauticum

Ungefähr 13 km vor den Toren Cuxhavens liegt der Ort Nordholz, eine kleine und beschauliche Gemeinde. Hier ist auch das Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ beheimatet. Hier findet man das Deutsche Luftschiff- und Marinefliegermuseum Nordholz, das „Aeronauticum“. Das Museum wurde im Jahr 1997 gegründet und trägt seine Wurzeln in der Geschichte des benachbarten Marinefliegerhorstes.

Während des Ersten Weltkrieges waren auf diesem Marinefliegerhorst insgesamt 42 der 76 Marine-Luftschiffe, der Zeppeline, stationiert. Es gab sechs Luftschiffhallen, in denen zehn Zeppeline Platz fanden.
Ein technisches Meisterwerk der damaligen Zeit war die Doppel-Drehhalle „NOBEL“, die man in einer Stunde einmal um sich selbst drehen konnte, damit die großen und sehr windanfälligen Luftschiffe gefahrlos in die Halle eingebracht werden konnten. Graf Zeppelin war selbst einige Male, bis zu seinem Tod im Jahr 1917, Gast auf diesem Luftschiffplatz.
Mit vielen Exponaten dieser Zeit,  die auch die Wirren der Nachkriegszeit überstanden hatten, wurde das „Aeronauticum“ am 6. Mai 1997 eröffnet.
Viele Exponate und Zeitdokumente führen das Grauen des Krieges dem Besucher vor Augen. Nachbauten verschiedener Luftschiffteile, aber auch ein Nachbau des Luftschiffes SL 2 im Maßstab 1:10, zeugen von einer großartigen technischen Leistung im Luftschiffbau der damaligen Zeit.
Ein Wrackteil des in Lakehurst (USA), verunglückten Luftschiffes LZ 129 HINDENBURG, ist auch unter den Ausstellungsstücken zu finden.

Ein anderer Bereich dokumentiert die Geschichte der See- und Marineflieger von 1913, bis zum heutigen Tag.  Auf dem ca. 36.000 qm großen Freigelände findet man außerdem eine Vielzahl von Hubschraubern und Flugzeugen, die nach dem Zweiten Weltkrieg bei den deutschen Marinen Ost und West, geflogen wurden.

Weiterhin finden das ganze Jahr hindurch Sonderausstellungen und andere Events in diesem besonderen Museum statt!

Flugzeuge auf dem Freigelände

Auf einen Blick

Anschrift
Peter-Strasser-Platz 3
27637 Wurster Nordseeküste